Internetradio im Fernsehen

phonostar ergänzt das Angebot von Philips Net TV




Hamburg - phonostar, Deutschlands führendes Internetradio-Portal, setzt weiter auf die Verfügbarkeit seiner Inhalte über das Fernsehen.

Als offizieller Partner von Philips Net TV stellt phonostar ab sofort 4.000 Radiosender auf dieser Plattform
zur Verfügung. Die Radiovielfalt können Kunden kostenlos über die Net TV-Plattform auf den neuen Philips Fernsehern empfangen. Damit erweitert phonostar konsequent die Verfügbarkeit von Internetradio -
unabhängig vom PC.

In dem Angebot von 4.000 Radiosendern findet jeder, wonach er sucht. Blues aus der Antarktis, Beats aus Ibiza, aber auch Stammesgesänge von Indianern oder die Musik der C64-Games - Internetradio bietet Unterhaltung ohne Ende für jeden Geschmack. Auch Radio58 empfangen Sie problemlos über den phonostar. Das Konzept von phonostar, Radiosender möglichst einfach finden und anhören zu können, wurde jetzt für das Net TV und die Darstellung auf dem Fernseher angepasst. So ist die Navigation durch das Angebot komfortabel mit der Fernbedienung möglich - auch am TV findet man jetzt mit wenigen "Klicks" zum Lieblingssender. Zusätzliche Suchfunktionen und mehr Sender sollen im weiteren Verlauf der Kooperation schrittweise ergänzt werden.

"Die Verschmelzung von Fernsehen und Internet bietet gegenwärtig einen der spannendsten medialen Ansätze. Für uns ist die Zusammenarbeit mit Philips eine hervorragende Möglichkeit, unsere Zielgruppe nicht nur am heimischen Rechner, sondern auch im Fernsehsessel zu erreichen", sagt Constanze Mahnert, Leiterin Marketing bei phonostar.

Webradio auf dem Vormarsch


Hamburg - Das Internet nimmt zunehmend Einfluss auf die
klassischen Medien - eine Entwicklung, die auch vor dem Hörfunk nicht haltmacht. Radiohörer empfangen ihre Programme heute nicht mehr allein über Antenne oder Kabel, sondern immer öfter als Webstream.


Laut ARD/ZDF-Onlinestudie 2008 haben schon im letzten Jahr fast 10 Millionen Deutsche Webradio gehört. Für 2010 werden fast 14 Millionen Hörer prognostiziert. Was genau macht Webradio aus? Warum sind diese Sender für PR-Schaffende so interessant und wohin geht die Reise? news aktuell sprach mit Thorsten Kirmes, Webradio-Experte und Geschäftsführer der Audioagentur Radio Relations in Hamburg. Radio Relations ist Partner der dpa-Tochter news aktuell bei der Verbreitung von Audio-PR.

news aktuell: Herr Kirmes, in drei Sätzen: Was genau ist Webradio?

Kirmes: Web- oder Internetradios sind Sender, die ihre Programme als komprimierten Datenfluss über das Netz verbreiten. Jeder Hörer "abonniert" diesen so genannten Webstream entweder stationär am Rechner oder mobil über Handy. Voraussetzung zum Runterladen ist ein Gerät mit ausreichend schneller Internetverbindung.

news aktuell: Wie viele deutschsprachige Radiosender gibt es momentan und auf welche Sender konzentrieren Sie sich bei Radio Relations?

Kirmes: Die genaue Anzahl lässt sich nicht mit Sicherheit bestimmen, sie ändert sich fortwährend. Schätzungen gehen derzeit von maximal 2.000 bis 2.500 Stationen aus. Radio Relations betreut mit
rund 1.500 Sendern derzeit alle relevanten deutschen Internetradiosender, die online zu empfangen sind.

news aktuell: Worin unterscheidet sich Internetradio im Vergleich zum herkömmlichen Ultrakurzwellen-Rundfunk, kurz UKW?

Kirmes: Die Masse der deutschen Internetradios wird privat, ehrenamtlich und nicht-kommerziell betrieben. Es finden sich sehr kleine, durch besondere Eigenschaften definierte Zielgruppen, die mit einem affinen Programm bedient werden. So produziert der Webradiosender 90elf beispielsweise das erste deutsche
Fußballradioprogramm. Die positive Folge ist eine sehr viel intensivere Hörerbindung zu Websendern als beim UKW Funk. Unterstützt wird das noch dadurch, dass der Hörer an jedem Ort "seinen" Sender
hören kann - vorausgesetzt eine Internetverbindung steht zur Verfügung.

news aktuell: Gibt es dort überhaupt Wortanteile? Wie sind Ihre Erfahrungen?

Kirmes: Ob Wortbeiträge im Programm gesendet werden, hängt in erster Linie vom Format des Senders bzw. sogar des jeweiligen Spartenkanals ab. Bei bestimmten Stationen schließt sich dies von vornherein aus. Der Wortanteil erhöht sich jedoch nach unserer Erfahrung mit zunehmender Größe eines Senders. Die Redakteure und Moderatoren werden dann häufiger aktiv, greifen auf bereitgestelltes Material zurück oder produzieren eigene Inhalte. Kleinere Stationen bevorzugen gewöhnlich fertig produziertes Material, das sie
problemlos in das Sendeprogramm integrieren können.

news aktuell: Was macht diese Zielgruppe gerade für PR-Schaffende interessant?

Kirmes: Radio wird leider häufig von PR- und Marketing-Entscheidern vernachlässigt. Dabei handelt es sich in Deutschland nach wie vor um den bedeutendsten Tagesbegleiter. Mit dem Webradio kommt ein viel versprechender und noch weitgehend unerschlossener Bereich hinzu. Bedingt durch die - im Vergleich zum
terrestrischen Hörfunk - sehr große Sendervielfalt, lassen sich hier Zielgruppen direkt und sehr effizient ansprechen. Darüber hinaus sind fast alle Betreiber offen für neue, innovative Ideen und Kooperationen.

news aktuell: Kann man denn da von relevanten Hörerzahlen sprechen?

Kirmes: Da bereits mehr als zwei Drittel aller Deutschen online sind, nimmt auch die dortige Nutzung von Audioinhalten zu. Laut der aktuellen ARD Online Studie hören 51Prozent aller Onliner Musikdateien, Podcasts und Radiosendungen im Netz. Wöchentlich schalten etwa 8 Millionen mindestens einmal Webradio ein, Tendenz steigend. Eine Relevanz ergibt sich auch dadurch, dass große Reichweiten durch die Kombination vieler kleiner und großer Anbieter generiert werden.

news aktuell: Audio-PR orientiert sich traditionell stark an den Hörern, bietet Service oder Unterhaltung und ist möglichst nicht werblich. Wie sieht es bei den Webradios aus?

Kirmes: Die Akzeptanz im Webradio ist höher als im regulären Rundfunk. Aufgrund geringer Personalkapazitäten sind die Programmgestalter sehr aufgeschlossen gegenüber kostenfreiem Content,
der spannend aufbereitet ist und den Hörern einen Mehrwert bietet. Zu werblich gestaltete Audio PR ist allerdings auch im Internetradio selten erfolgreich.

news aktuell: Welche Entwicklungen erwarten sie für das Webradio in den nächsten zwei bis fünf Jahren?

Kirmes: So wie das Internet sehr bald überall mobil verfügbar sein wird, wird auch das Webradio diese Entwicklung durchlaufen. Ich bin daher der Meinung, dass die Zukunft des Radios in einer internetbasierten Verbreitungsform liegt. Bereits heute sind Webradioempfänger, die ohne Computer nur über WLAN funktionieren auf dem Vormarsch. Internetfähige Mobiltelefone, Notebooks und neuerdings auch PKWs ermöglichen den Webradio Empfang unterwegs. Diese Voraussetzungen begünstigen, dass die Internetradionutzung steigt und bald sicher so selbstverständlich sein wird, wie heute ein mobiles
Gespräch mit dem Handy.

Thema Internetradio

Interessanter Bericht bei n-tv (klick hier)

Blaupunkt bringt Internet-Autoradios auf den Markt


Blaupunkt präsentierte zur Computernesse CeBIT (3.- 8. 3. 2009) in Hannover
die weltweit ersten Internet-Autoradios. Mit den Modellen Hamburg 600i und
New Jersey 600i lassen sich Sender aus aller Welt im Auto empfangen. Sie
kommen in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt.

Möglich wird der Empfang von über 16 000 Radiostationen durch eine
Internet-Verbindung, die mit einem 3G-fähigen Handy über Bluetooth aufgebaut
wird. Die Auswahl der Webradio-Stationen erfolgt intuitiv über eine klare
Menüführung ohne umständliche URL-Eingabe. Über das miRoamer-WebPortal
lassen sich zudem weitere Einstellungen wie z. B. Musikstil oder
Lieblingssender vorkonfigurieren. Das “Hamburg 600i” für den konventionellen
DIN-Schacht soll etwa 299 Euro kosten. Das “New Jersey 600i” als 2-DIN-Gerät
wird rund 100 Euro teurer sein.

Radiohören und Fernsehen per Internet immer beliebter

Wiesbaden - 14,2 Millionen Menschen in Deutschland haben im ersten Vierteljahr 2008 zu privaten Zwecken über das Internet Radio gehört oder Fern gesehen. Im Vergleich zum Vorjahr (10,3 Millionen) ist das ein Zuwachs von rund 38%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der CeBIT 2009 in Hannover (3. bis 8. März 2009) weiter mitteilt, nutzten somit 19% aller Personen ab zehn Jahren das Internet für Radio und Fernsehen. Im Vorjahreszeitraum hatte dieser Anteil noch bei 14% gelegen.

Vor allem bei Jugendlichen und jungen Erwachsene ist Radiohören und Fernsehen per Internet sehr verbreitet. Über 39% der 16- bis 24-Jährigen machten von dieser Möglichkeit Gebrauch. In der Altersgruppe der 10- bis 15-Jährigen nutzte knapp jeder Vierte (24%) das Internet für solche Zwecke, bei den 25- bis 44-Jährigen waren es 28%. Von den Personen ab 45 Jahren wird das Angebot dagegen weniger in Anspruch genommen. Nur 13% der 45- bis 64-Jährigen hörten Internet-Radio oder sahen Internet-Fernsehen. Bei den Personen ab 65 Jahren lag der Anteil sogar nur bei 3%.

Auch Männer und Frauen nutzen Internet-Radio und -Fernsehen in unterschiedlichem Maße. Im ersten Vierteljahr 2008 hörten beziehungsweise sahen 26% der Männer über dieses Medium Radio oder Fernsehen. Im Vergleich dazu nahmen nur 13% der Frauen diese Möglichkeit wahr.


Radiosender aus aller Welt per Internet


Hamburg - Internetradios im Test der AUDIO VIDEO FOTO BILD / Oft mehr als 10.000 Sender weltweit empfangbar / Klang jedoch nicht immer optimal

Wenn das Radio immer mit dem eintönigen Pop-Gedudel der lokalen Sender nervt, kann das Internet aus der Patsche helfen: Über das weltweite Datennetz lassen sich problemlos Tausende von Radiosendern frei empfangen - damit gibt es heißen Samba aus Rio oder fetzigen Funk aus den USA. Das funktioniert mit Internetradios sogar ohne Computer, einen Internetzugang mit Pauschaltarif vorausgesetzt. AUDIO VIDEO FOTO BILD stellte sechs Geräte von 200 bis 500 Euro auf den Prüfstand (Heft 4/09, ab Mittwoch im Handel).

Fast alle Radiosender, die per UKW empfangbar sind, senden ihr Programm auch über das Internet. Die Sender lassen sich dann direkt am Computer oder per Internetradio empfangen. Wer ein solches Radio nutzt, verbindet dieses per Netzwerkkabel oder Funk mit seinem Router. Das Internetradio wiederum verbindet sich anschließend mit einer vorgegebenen Webadresse, unter der Senderlisten nach Genre und Ländern sortiert abgespeichert sind. Im Test der AUDIO VIDEO FOTO BILD schaffte es das günstige Terratec Noxon iRadio for iPod (195 Euro) auf den ersten Platz. Es spielt sehr viele Internetradio-Formate und punktet mit vielen Anschlussmöglichkeiten. Der Klang ist dennoch eher bescheiden. Am besten klingt dagegen die zweitplatzierte Logitech Squeezebox Boom (280 Euro). Das Radio hat ein großes, übersichtliches Display, allerdings fehlen zusätzlicher UKW-Empfang sowie Netzschalter. Klanglich enttäuschte auch ein Markengerät: Das Philips NP2900/12 (299 Euro) klingt trötig - Musik hören macht damit keinen Spaß. Auch das farbige Display, womit sich Album-Cover und Sender-Logos anzeigen lassen, kann darüber nur schlecht hinweg trösten. Wer ein Internetradio mit CD-Spieler möchte, kann auf das Grundig Ovation 2i CDS 9000 WEB zurückgreifen. Allerdings hat die zugehörige runde Fernbedienung wirr angeordnete Tasten und das Gerät ist mit rund 500 Euro doch relativ teuer.